Feb 09 2012

Ganz praktisch Spanisch lernen – Durch Freizeitaktivitäten während dem Spanischkurs

Grammatik, Aufsatz, Hörverständnis – ohne das klassische Büffeln lernt man Spanisch nicht. Ganz zentral neben dem Besuch eines Spanischkurses ist aber die praktische Anwendung der Sprachkenntnisse im Alltag. Die Escuela Delengua in Granada organisiert mindestens fünf mal die Woche Freizeitaktivitäten zum Selbstkostenpreis. So bietet die Schule ihren Schülern die Gelegenheit,  fast täglich ihre Sprachkenntnisse im spanischen Umfeld zu verbessern.

Vor der beeindruckenden Kulisse der Kathedrale von Granada steht ein kleines Grüppchen der Escuela Delengua. Der Lehrer erzählt von den Jahrzehnte langen Bauarbeiten und weist auf die Capilla Real hin, wo die sterblichen Überreste der Katholischen Könige liegen. Die Schüler lernen Spanisch während sie mehr über Kultur und Geschichte des Landes erfahren. Sie stellen Fragen und kriegen Antworten:  die Lehrpersonen sind Experten in spanischer Kultur und Geschichte. Zudem versuchen die Lehrpersonen, wenn möglich, während den Unterrichtsstunden auf die Aktivitäten vorzubereiten. So kann es sein, dass man am Morgen einen Text über Flamenco liest und am Abend mit der Schule ein Flamenco-Spektakel live erlebt.

Baden und Spanisch lernen - Möglich machens die Aktivitäten der Escuela Delengua in Granada

Baden und Spanisch lernen - Möglich machens die Aktivitäten der Escuela Delengua in Granada

Die Spanisch Schule bietet Aktivitäten für jedermann. Wer nicht so auf Kultur steht, dem gefällt vielleicht Salsa tanzen. Die Lehrer helfen, wenns zu Kommunikationsproblemen mit dem spanischen Salsa-Partner kommt und stellen sicher, dass die richtige Anzahl Mojitos bestellt wird. Wieder andere ziehen Sport vor. Die Ausflüge in die Sierra Nevada werden meist vom Direktor, der ebenfalls Lehrer ist, selbst durchgeführt. Vor der Kulisse der gewaltigen Sierra Nevada erklärt er, wo man sich gerade befindet, während dem Picknick zeigt er der Gruppe einen Platz, wo man gefahrlos im Fluss baden kann. Volley- und Fussball gehören zu beliebten Aktivitäten, bei denen man oft Kontakte zu Spaniern knüpfen kann, denn Sport verbindet. Am Samstag werden meist Ausflüge in die Umgebung Granadas unternommen. Grosse Kulturstädte wie Sevilla oder Córdoba werden besucht. Das alles zum Selbstkostenpreis, das heisst, man zahlt nur für Busfahrscheine, Eintritte und Ähnliches.

Die Sprachkurse der Escuela Delengua in Granada vermitteln in kleinen Gruppen Spanisch. Die Spanischschule legt aber wert darauf, dass ihre Schüler die Sprache auch ganz praktisch anwenden. Die Freizeitaktivitäten bieten dazu Gelengenheit, und: sie machen Spass!

Schau doch mal in ein Video zu den Aktivitäten von Delengua: Fran, ein Lehrer der Escuela Delengua, beim Besuch des Palasts Carlos V

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Dez 29 2011

Delengua von Kopf bis Fuss: Eine Beschreibung der Räumlichkeiten der Spanisch-Schule in Granada, Spanien

Pause im Innenhof der Sprachschule Delengua

Pause im Innenhof der Sprachschule Delengua

Die Sprachschule liegt inmitten des idyllischen arabischen Quartiers Albaycin in Granada. Inmitten von kleinen Läden und Teestuben, in verwinkelten Gässchen liegt, mit einer blau-weissen Tafel gekennzeichnet, der Eingang zum Schulgebäude der Escuela Delengua. Wir sind mitten im Zentrum, 2 Minuten von der Plaza Nueva entfernt, nahe der Kathedrale und auch die Alhambra ist mittels einem kurzen Fussmarsch zu erreichen.

Hinter dem Eingang ist ein Anschlagebrett, wo man Informationen über Granada und die Aktivitäten, die in der jeweiligen Wochen angeboten werden, findet. Dann kommt man in den Innenhof. Die Sonne strahlt hinein, an den Wänden hängen Pflanzen. Hier treffen sich die Schüler, quatschen, informieren sich oder besuchen die WC-Anlage, die ebenfalls im Erdgeschoss liegt. Gleich gegenüber liegt das Büro des Direktors, wo alles Administrative abgewickelt wird. Man ist hier jederzeit willkommen und kriegt Hilfe bei Problemen jegwelcher Art. Nebenan befindet sich die Mediathek. Gegen Pfand können Bücher, Flime und CD’s ausgeliehen werden. Die Auswahl geht von Spielberg bis Almodóvar.

Wir steigen die Treppe zum ersten Stock hinauf. Links abgebogen, gelangt man in den Internet-Raum. Hier können die Schüler surfen und skypen, es gibt mehrere Computer und ein starkes WIFI-Netz – Man soll ja schliesslich Mama auf dem Laufenden halten. Die Benutzung des Internets ist kostenlos. Auf der anderen Seite befinden sich die Klassenzimmer. Sie sind thematisch eingerichtet, so gibt es etwa ein Flamenco- oder ein Filmzimmer, wo Poster und andere Gegenstände zu den jeweiligen Themen zu finden sind.

Sicht aus dem Innenhof der Sprachschule Delengua

Sicht aus dem Innenhof der Sprachschule Delengua

Im nächsten Stock befindet sich eine Studenten-WG. Normalerweise wohnen hier vier Schüler, die sich am kostenlosen WIFI und dem kürzesten nur denkbaren Schulweg erfreuen. Im nächsten Stock gibt es noch eine weitere Wohnung, die für maximal zwei Personen gedacht ist. Von hier aus geniesst man eine schöne Aussicht und hat direkten Zugang zur schuleigenen Terrasse. Auf der Terrasse kann man die andalusische Sonne so richtig geniessen. Einige lernen hier, andere sonnen sich, ab und zu werden hier oben Parties gefeiert.

Das ist die Escuela Delengua, von Kopf bis Fuss oder besser: von Dach bis Erdgeschoss.

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Aug 11 2011

Fiesta, Fiesta, Fiesta: Granada schläft nie!

Category: Freizeitaktivitäten der Sprachschulethomas @ 10:35

Granada lebt -auch in der Nacht und das an sieben Tagen die Woche. Die Clubs öffnen spät, meist ist vor 2 Uhr morgens noch nicht viel los. Doch in den frühen Morgenstunden geht die Post ab, egal ob Samstag oder Montag. Man beginnt den Abend am besten in einer der zahlreichen Bars.

Pedro Antonio ist eine Strasse, in der sich das Ausgeh-Volk tummelt. Hier finden sich Bars für jeden Geschmack. Da wäre zum Beispiel das Marisma, wo es gratis Pipas (ein spanischer Snack) gibt und ein Bier für 1.50 Euro kostet. Weiter gibt es viele Shot-Bars, wie zum Beispiel die Chupiteria 69, die bei Austausch-Studenten sehr beliebt ist. Für einen Euro gibt es einen Shot, oder einen Chupito, wie man auf Spanisch sagt. Man wählt aus einer Liste von mehreren Hundert Shots. Perro Andaluz ist eine weitere, eher alternative Bar, hier läuft Hardrock, man spielt Dart und Tischkicker. Die Liste könnte ewig vortgesetzt werden, kein Problem also, die Zeit zu überbrücken, bis die Discos ihre Tor öffnen.

Bereit für die grosse Fiesta in Granada

Bereit für die grosse Fiesta in Granada

Eine vollständige Liste der Nachtclubs anzugeben, wäre fast ein Ding der Unmöglichkeit. Es gibt einige grosse Mainstreamclubs, wie das Mae West, wo es sich besonders Dienstags lohnt, hinzugehen, weil es dann eine Comedy-Show gibt und der Eintritt frei ist. Achtung, die Türsteher nehmens sehr genau mit dem Dress-Code. Weiter ist das Camborio zu emfpehlen. Es befindet sich am Hügel im Sacramonte, von wo man eine super Aussicht auf die Alhambra geniessen kann. Das Booga bietet ein abwechslungsreiches Programm. Am Wochenende läuft meist Funk oder Electro. Am Sonntag Jazz, am Mittwoch Flamenco -sehr empfehlenswert. Das La Vogue bietet für jeden was. Jeder kommt rein, es gibt zwei Säle, einer mit Party-Tunes, einer mit Elektro. Die alternative Szene versammelt sich im Who, von Reagge bis Hardrock gibts dort alles.

Wer in Granada ausgehen will, der kommt mit Sicherheit auf seine Kosten, denn Granada schläft nie. Auch die Spanischschüler der Escuela Delengua lassens gern krachen – ein Glück, dass der Unterricht nie vor 10.00 Uhr morgens beginnt…

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Jul 14 2011

Der ‘Parque Gracia Lorca’ – Eine Oase der Ruhe und Erholung in Granada

Category: Sehenswürdigkeitenthomas @ 10:24

Schönes Wetter gibts in Granada zur Genüge. Das Leben bei dem angenehmen Klima spielt sich demnach auch zu einem Grossteil draussen ab. Die Sonnenhungrigen stillen ihr Bedürfnis gerne in einem der vielen Parks Granadas. Der ‘Parque García Lorca’ ist einer der beliebtesten und schönsten Erholungsräume der südspanischen Stadt.

Süsses Nichtstun im Parque Garcia Lorca

Süsses Nichtstun im Parque Garcia Lorca

Palmen, Brunnen, Blumen, Teiche – Der grosse Park präsentiert sich paradiesisch. Er liegt am südlichen Ende des Stadtzentrums und ist mit seiner Grösse auch beliebt bei Joggern, die hier ihre Runden drehen. Auf den zahlreichen Bänken und Wiesen geniessen Leute aller Art - Granadiner wie Auswärtige, Studenten wie Pensionäre - die erholsame Umgebung. Besonders schön sind die Abende im Parque García Lorca, wenn die Hitze des Tages langsam ausklingt und sich das Rot der Abenddämmerung mit den Konturen der Palmen zur romantischen Kulisse wandelt.

Frederíco García Lorca ist einer der bekanntesten Dichter und Schriftsteller Granadas. Lange lebte er in dem Haus, das das Zentrum des Parks bildet. Das Haus ist heute ein Museum, in dem man viel über Gracía Lorcas Leben und Schaffen erfahren kann. Rundherum sind Gärten angelegt, in denen unter anderem Rosen angepflanzt werden. Am Westende des Parks findet man einen Spielplatz, gleich daneben ein Café, wo man erfrischende Getränke und Snacks zu sich nehmen kann.

Granada liegt zwar nicht am Meer, aber trotzdem entscheiden sich viele für Granada, um einen Spanischkurs zu machen, denn dank der vielen Parks kann man den Sommer hier in vollen Zügen geniessen. Ein Picknick am Teich, ein Mittagsschlaf unter Palmen, ein Spaziergang durch die Rosengärten – Der ‘Parque Garcia Lorca’ machts möglich.

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Jun 02 2011

Mit der Escuela Delengua die magische Nacht von San Juan erleben – ein unvergessliches Erlebnis

Der Mond während der magischen Nacht von San Juan

Der Mond während der magischen Nacht von San Juan

Die Elemente der Erde sind die Protagonisten bei dem großen granadinischen Fest, der Nacht der Sommersonnenwende. Wasser und Feuer sind die Basisbestandteile des Festes, weil sie in alten Ritualen zur Sommersonnenwende vereint waren. Daher feiert man die Nacht von San Juan immer in der Nähe eines Flusses, eines Sees oder des Meers und mit großen Lagerfeuern. Auch in der Provinz und in der Stadt von Granada wird die Ankunft des Sommers mit Lagerfeuern und Grillfesten gefeiert. Die Dörfer der Provinz ergänzen die Basiselemente für gewöhnlich mit verschiedenen Aktivitäten und Veranstaltungen, so auch das Rathaus Granadas.Viele Menschen sagen, dass die Nacht von San Juan die magischste des ganzen Jahres ist. Eigentlich ist die kürzeste Nacht des Jahres schon am 21. Juni. Daher beginnen die Feierlichkeiten in Granada schon einige Tage vor der magischen Nacht am 23. Juni, aber enden nach der gleichen Art, wie in den Dörfern. Mit einem Gartenfest und der traditionellen Grillparty in der Nähe des Flusses Genil wird der Sommer in der Nacht seiner Ankunft willkommen geheißen. Auch die Sprachschule Escuela Delengua nimmt jedes Jahr an den traditionellen Festen teil und lässt es sich den Moment nicht entgehen, wenn die Lagerfeuer

Das Feuer soll der Sonne Kraft verleihen

Das Feuer soll der Sonne Kraft verleihen

angezündet werden, damit sie der Sonne mehr Kraft geben. Denn die Nacht der Ankunft des Sommers heißt auch gleichzeitig, dass die Tage anfangen, kürzer zu werden. Die Flammen der Lagerfeuer helfen der Sonne, die von diesem Tag an schwächer und schwächer wird. Die Nacht von San Juan, das heißt die Sommersonnenwende, wird für gewöhnlich in vielen Ländern der Welt gefeiert. Neben Spanien gibt es ebenfalls Feiern in Portugal (Fogueiras de São João), Norwegen (Jonsok), Dänemark (Sankthans), Schweden (Midsommar), Finnland (Juhannus) und Grossbritannien (Midsummer). In Südamerika gibt es zum Beispiel in Brasilien die Festas Juninas, und in Venezuela feiert man die Nacht von San Juan wie in Spanien.

Verbinde Deinen Granadaaufenthalt mit einem Spanisch Sprachkurs in der Escuela Delengua und erlebe mit uns die magische Nacht von San Juan.

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Apr 07 2011

Von Granada aus Spanien erkunden: Ein Roadtrip durch die Alpujarras lohnt sich

Category: Freizeitaktivitäten der Sprachschulethomas @ 12:05
Das Dörfchen Bubión in den Alpujarras in Spanien

Das Dörfchen Bubión in den Alpujarras in Spanien

Das Gebirgsmassiv Sierra Nevada ist von Granada aus schnell zu erreichen. An der Südflanke der Sierra befinden sich die Alpujarras. Es handelt sich um idyllische schneeweisse Dörfchen, die sich mittels einer Autofahrt durch die kurvigen Strassen gut erkunden lassen.

Ein Auto zu buchen ist sehr günstig. Vor allem wenn man zu dritt, viert oder fünft ist. Von Granada aus gehts auf der Autobahn erstmal Richtung Malaga. Bei Lanjarón verlässt man sie und gelangt in eines der grössten Dörfer der Alpujarras. In Lanjarón lohnt es sich, einen kurzen Stopp zu machen und durch die schöne Altstadt zu schlendern. Die Durstigen gönnen sich ein frisches Mineralwasser, Lanjarón gibt nämlich auch einem Quellwasser, das hier abgefüllt wird, seinen Namen. Wer Zeit hat, kann auch ins Thermalbad gehen, man sagt Lanjarons Wasser heilende Kräfte nach.

Der Bach fliesst mitten durch das Dörfchen Pampaneira in den Alpujarras in Spanien

Der Bach fliesst mitten durch das Dörfchen Pampaneira in den Alpujarras in Spanien

Es geht weiter bergaufwärts. Die hügelige Landschaft ist wild und je höher man gelangt, desto atemberaubender ist die Aussicht. Ein Fotostopp ist da ein Muss. Die meisten Besucher schauen sich die drei Dörfer Pampaneira, Bubión und Capileira an. Die Dörfchen sind scheeweiss, man kann regionale Spezialitäten geniessen oder Souvenirs  kaufen. Auch eine Schokoladenfabrik zählt zu den Attraktionen. Wer Natur pur geniessen will fährt weiter.

Die Strasse wird enger, man drängt immer höher in die Sierra vor. Auf dem Weg in die Höhe gibt es immer wieder die Möglichkeit anzuhalten und die Natur zu geniessen. Am besten stellt man das Auto ab und erkundet die Umgebung zu Fuss. In der Höhe beginnt der Nationalpark. Es ist kein Problem hier Spaziergänge oder auch längere Wanderungen zu machen, nur sollte man sich vorher genau über die möglichen Routen erkundigen. Im Hintergrund rankt immer die eindrückliche Sierra Nevada, scheeweiss und weit über 3000 Meter hoch.

Wer einen Sprachkurs bei der Escuela Delengua in Granada macht, kann sich direkt bei der Schule über alle Details eines solchen Ausflugs informieren, gerne geben wir dir Auskunft. Die Schule bietet auch selbst regelmässig geführte Ausflüge in die Alpujarras an. Es lohnt sich auf jeden Fall!

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Nov 19 2010

Das Albayzin – Die Escuela Delengua befindet sich im schönsten Viertel Granadas

Das Albayzin von der Alhambra aus gesehen

Das Albayzin von der Alhambra aus gesehen

Das Albayzin zählt zu Granadas schönsten Vierteln. Es ist UNESCO Weltkulturerbe. Die Spanisch-Schule Escuela Delengua befindet sich mitten drin. Ein Spaziergang durch die verwinkelten Gassen, vorbei an den weissen Häuser, die sich bis hoch uf die Hügel hinaufziehen, ist ein absolutes Muss für jeden Granada-Besucher.

Durch die Nähe Andalusiens zu Nordafrika gibt es hier viele arabische Einwanderer. Lange Zeit war Granada unter der Kontrolle der Araber, was vor allem im Albayzin unübersehbar ist. Hier haben sich sehr viele Einwanderer niedergelassen, arabisch hört man in den Strassen, der Einfluss ist unverkennbar. Die meisten kommen über die kleine Strasse Caldereria Nueva ins Albayzin. Diese Strasse ist eng, auf Steinpflasterboden führt sie den Hügel hinauf. Dutzende kleine Läden und arabische Teestuben befinden sich entlang des Weges. In den Teestuben kann man zwischen den verschiedensten Teesorten wählen. In vielen Teehäusern gehört die Wasserpfeife zur Standardausstattung eines Tischs. Geht man die Cadereria Nueva ca. 20 Meter weiter hinauf, kommt rechts eine Querstrasse, die in die Caldereria Vieja führt. Hier befindet sich die Escuela Delengua – mittendrin! Die Schüler der Schule profitieren von der guten Lage, nicht wenige zählen zu den Stammgästen der Teestuben oder den Kebabständen.

Ein besonderes Erlebnis ist ein Sonneuntergang im Albazyin. Dazu muss man die Berge hinauf auf einen der vielen Aussichtspunkte steigen. Der beliebteste ist der Mirador de San Nicholas. Von der Schule aus ist er in etwa 10 Minuten zu erreichen. Der Fussmarsch lohnt sich wirklich, denn der Aussichtspunkt befindet sich direkt gegenüber der Alhambra. Zudem geniesst man eine gewaltige Aussicht über die ganze Stadt. Wenn die Sonne untergeht, färbt sich die Alhambra rot. Auf dem Platz bei der Kirche San Nicholas treffen sich die verschiedensten Leute. Sie spielen Gitarre, trinken ein kühles Bier oder geniessen einfach nur die Aussicht und den Sonnenuntergang.

Die Escuela Delengua bietet immer wieder geführte Stadtrundgänge auch durch das Albayzin an. Eine Lehrperson führt die Schüler zu den schönsten Plätzen des Viertels und klärt sie über Geschichte und Kultur auf. Granadas Kultur hautnah erleben – Delengua machts möglich.

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Okt 22 2010

Granada, die Stadt der Tapas

Granada, die Stadt der Tapas

Granada, die Stadt der Tapas

Ein reichhaltige Auswahl an Tapas

Ein abwechslungsreiche Auswahl an Tapas

Tapas sind ohne Zweifel Teil der spanischen Kultur. Eine Tapa ist eine kleine Portion von Snacks, die man zu einem Getränk gereicht bekommt. Die Bedeutung von Tapas für die Spanier geht aber weit über die reine Nahrungsaufnahme hinaus.  Tapas essen gehen ist eine sehr beliebte Freizeitbeschäftigung, bei der das Soziale genau so wichtig ist wie das Kulinarische. Man trinkt ein bisschen, schwatzt ein bisschen, isst ein bisschen und normalerweise wechselt man nach einer oder zwei Tapas die Bar. So schlendert man durch die Strassen auf der Suche nach der nächsten Bar und Tapas essen wird zum Spaziergang.

In einigen Städten erhält man die Tapas kostenlos zu einem Getränk, so auch in Granada. Deshalb ist Tapas essen gehen hier besonders beliebt. Es gibt hunderte von Bars in dieser Stadt und die meisten sind immer sehr gut besucht. Die Tapas-Bars prägen das Stadtbild und beeinflussen den Lebensstil der Einwohner.

Eine Tapa kann fast alles sein. Ein paar Oliven, ein Hamburger, gebratene Kartoffeln mit Sauce oder ein Salat. Viele Bars spezialisieren sich auf gewisse Tapas. So kriegt man im arabisch geprägten Viertel Albaycin zum Beispiel Couscous als Tapas, beim Japaner Sushi. Tapas ersetzen also schnell mal eine Mahlzeit. Sie schmecken gut und sind günstig. Für maximal 2 Euro kriegt man ein Getränk nach Wahl – Bier, Tinto de Verano, Saft oder Softgetränke – eine Tapa inklusive.

Das Wort “tapar” bedeutet im Spanischen “zudecken”. Woher der Name Tapa stammt, ist umstritten. Einige sagen, man hätte die Getränke früher mit einem kleinen Tellerchen zugedeckt, um sie vor Insekten zu schützen und dann das Tellerchen noch mit Essen garniert. Andere führen die Entstehung der Tapas auf König Alfons X. von Kastilien zurück, der während einer längeren Krankheit nur kleine Häppchen zu sich nehmen konnte, was ihm aber so zusagte, dass er später befahl, Wein dürfe nur noch zusammen mit kleinen Mahlzeiten serviert werden. Eine plausible und einfache Erklärung ist die, dass die Tapas einfach den Appetit “decken” sollen. Wie auch immer – Tapas sind sowohl ein kulinarisches, wie auch soziales Erlebnis. Wer Granada besucht, sollte sich diesen Schmaus auf keinen Fall entgehen lassen!

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Okt 07 2010

Die Alhambra, das Herz Granadas

Eindrücklich - Die Alhambra in Granada, Spanien

Faszinierend - Die Alhambra in Granada, Spanien

Über 1000 Jahre schon thront die Festung Alhambra eindrucksvoll über Granada, hinter ihr die gewaltige, weisse Sierra Nevada, vor ihr die weitgezogene Stadt. Die Alhambra erlebte die bewegte Geschichte Granadas, die wechselnden Herrschaften von Spaniern und Arabern, Kriege und Blütezeiten. Heute ist sie die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Spaniens.

Was ist die Alhambra? Ursprünglich wurde sie aus militärischen Gründen gebaut. Die strategisch günstige Lage auf dem Hügel, von hinten geschützt durch das Gebirge, von der Seite durch Gewässer mit Blick über die ganze Stadt bis weit in die Ferne, machte den Ort zum idealen Platz für den Bau einer Festung, auf Spanisch ‘alcazaba’. Obwohl die Alhambra vermutlich schon seit dem 9. Jahrhundert existiert, liessen sich die Ziridenherrscher vorerst im gegenüberliegenden Viertel ‘Albaycin’ nieder. Erst im 13. Jahrhundert mit der Machtübernahme des ersten Nasridenkönigs (Mohammed I., 1238-1273) wurde die Alhambra zum Königspalast, auf Spanisch ‘alcázar’. König Mohammed I. fing an, die Alhambra zu renovieren und auszubauen. Die Alhambra wurde  zur eigentlichen Stadt in der Stadt, der Ausbau läutete eine Blütenzeit für Granada und die Alhambra ein. Sie fungierte als Festung, Palast und als Stadt für sich: als ‘alcazaba’, ‘alcázar’ und ‘medina’. Diese dreifache Funktion erklärt die grosse Bedeutung der Alhambra für die Stadt Granada.

Die Alhambra in Granada verfügt über ein raffiniertes System der Wasserversorgung

Die Alhambra in Granada verfügt über ein raffiniertes System der Wasserversorgung

Die nachfolgenden Könige der Dynastie, Mohammed II. und III., führten den Ausbau der Festung weiter. Es entstanden der Wachturm und der Ehrenturm, die Alhambra wurde ummauert und die Wasserversorgung aus dem Fluss Darro wurde sichergestellt. Die raffinierten Wassersysteme zeugen von dem technologischen Fortschritt, den Granada in dieser Blütezeit erlebte. Weiter wurde eine Moschee errichtet, die nach der Eroberung durch die Katholischen Könige von Spanien in eine Kapelle umgewandelt wurde. Auch wurden arabische Bäder gebaut, die bis heute genutzt werden. Unter den Katholischen Königen wurden später zahlreiche weitere Bauten errichtet.

Die Einflüsse der arabischen sowie abendländischer Kulturen verleihen der Alhambra einen einzigartigen Charakter. Bis heute fasziniert die Festung durch ihrer Schönheit und ihre eindrückliche kulturelle Vielfalt.

Die Escuela Delengua organisiert für ihre Sprachschüler regelmässig Ausflüge zur Alhambra, denn die Alhambra ist das Herz Granadas, und ihr Besuch ein absolutes Muss!

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Sep 23 2010

‘Ich bin Zigeuner’ – Über die Roma in Granada

Ein Flamenco-Konzert in einer Cueva im Sacromonte

Ein Flamenco-Konzert in einer Cueva im Sacromonte

Neben christlichen, arabischen und jüdischen Einflüssen, bestimmt eine weitere Bevölkerungsgruppe die Kultur von Granada: die Roma. Wer sind die Roma? Woher kommen sie? Die Zigeuner, wie sie noch heute viele abwertend nennen, sind allgegenwärtig in Granada, doch weiss man nicht viel über sie.

Viele verbinden die Roma mit Osteuropa. Ihren Ursprung haben sie jedoch im Norden Indiens. Eine These besagt, dass die Roma (und Sinti) ab dem 14. Jahrhundert ihre Heimat verliessen und als Handwerker mit den mongolischen Armeen Richtung Europa zogen. So wurden sie vom sesshaften zum fahrenden Volk. Bis heute gibt es Romagruppen, die umherziehen und Handwerks- und Kunstarbeiten anbieten. Im 16. Jahrhundert kamen sie in Spanien an. In Granada sind sie heute ein wichtiger Teil des kulturellen Lebens.

Camarón de la Isla gilt als einflussreichster Flamenco-Musiker allerzeiten. Eines seiner meist verkauften Alben heisst ‘Soy gitano’, auf deutsch ‘Ich bin ein Zigeuner’. Die Roma nahmen nach ihrer Ankunft in Andalusien den Flamenco auf und entwickelten ihn weiter. Das Sacramento, ein Viertel in Granada, gilt heute als Roma- oder Höhlenviertel. Die sogenannten Cuevas sind regelrechte Höhlenwohnungen in den Hügeln Granadas. Sie werden mehrheitlich von Roma bewohnt. Ein besonderes Erlebnis ist es, durch das Sacromonte zu spatzieren und in einer der Cuevas ein Flamenco-Konzert zu besuchen.

Das Sacromonte, auch genannt Roma- oder Höhlenviertel

Das Sacromonte, auch Roma- oder Höhlenviertel genannt

Leider ist die Situation der Roma in Spanien nicht einfach. Lange Zeit wurden sie kaum geduldet und lebten am Rande der Gesellschaft. In den Vororten Granadas leben viele Roma in bedauerlichen Zuständen. Die Roma blieben von Sozialstaat und Gesellschaftssystem ausgeschlossen. Ihre Bedeutung als Teil der regionalen Kultur wurde weitgehend ignoriert. Dank der Arbeit von sozialen Organisationen hat jedoch ein Umdenken stattgefunden. Die Roma können heute mehrheitlich von den öffentlichen Institutionen, wie der Schule und der Gesundheitsversorgung, profitieren. Noch immer haben es die Roma jedoch sehr schwer. Ein Besuch einer sozialen Organisation, die sich für die Roma einsetzt, kann ein bereicherndes Erlebnis sein und dabei helfen, die Situation der Roma zu verbessern.

Die Escuela Delengua in Granada führt regelmässig Ausflüge in das Sacromonte durch. Die Lehrpersonen geben dabei gerne Auskunft über die Kultur und Geschichte der Roma, die Cuevas und den Flamenco. Delengua versucht so, den Schülern anhand der Sprache auch ein tieferes Verständnis von Kultur und sozialer Realität in Granada zu vermitteln.

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