Dez 29 2011

Delengua von Kopf bis Fuss: Eine Beschreibung der Räumlichkeiten der Spanisch-Schule in Granada, Spanien

Pause im Innenhof der Sprachschule Delengua

Pause im Innenhof der Sprachschule Delengua

Die Sprachschule liegt inmitten des idyllischen arabischen Quartiers Albaycin in Granada. Inmitten von kleinen Läden und Teestuben, in verwinkelten Gässchen liegt, mit einer blau-weissen Tafel gekennzeichnet, der Eingang zum Schulgebäude der Escuela Delengua. Wir sind mitten im Zentrum, 2 Minuten von der Plaza Nueva entfernt, nahe der Kathedrale und auch die Alhambra ist mittels einem kurzen Fussmarsch zu erreichen.

Hinter dem Eingang ist ein Anschlagebrett, wo man Informationen über Granada und die Aktivitäten, die in der jeweiligen Wochen angeboten werden, findet. Dann kommt man in den Innenhof. Die Sonne strahlt hinein, an den Wänden hängen Pflanzen. Hier treffen sich die Schüler, quatschen, informieren sich oder besuchen die WC-Anlage, die ebenfalls im Erdgeschoss liegt. Gleich gegenüber liegt das Büro des Direktors, wo alles Administrative abgewickelt wird. Man ist hier jederzeit willkommen und kriegt Hilfe bei Problemen jegwelcher Art. Nebenan befindet sich die Mediathek. Gegen Pfand können Bücher, Flime und CD’s ausgeliehen werden. Die Auswahl geht von Spielberg bis Almodóvar.

Wir steigen die Treppe zum ersten Stock hinauf. Links abgebogen, gelangt man in den Internet-Raum. Hier können die Schüler surfen und skypen, es gibt mehrere Computer und ein starkes WIFI-Netz – Man soll ja schliesslich Mama auf dem Laufenden halten. Die Benutzung des Internets ist kostenlos. Auf der anderen Seite befinden sich die Klassenzimmer. Sie sind thematisch eingerichtet, so gibt es etwa ein Flamenco- oder ein Filmzimmer, wo Poster und andere Gegenstände zu den jeweiligen Themen zu finden sind.

Sicht aus dem Innenhof der Sprachschule Delengua

Sicht aus dem Innenhof der Sprachschule Delengua

Im nächsten Stock befindet sich eine Studenten-WG. Normalerweise wohnen hier vier Schüler, die sich am kostenlosen WIFI und dem kürzesten nur denkbaren Schulweg erfreuen. Im nächsten Stock gibt es noch eine weitere Wohnung, die für maximal zwei Personen gedacht ist. Von hier aus geniesst man eine schöne Aussicht und hat direkten Zugang zur schuleigenen Terrasse. Auf der Terrasse kann man die andalusische Sonne so richtig geniessen. Einige lernen hier, andere sonnen sich, ab und zu werden hier oben Parties gefeiert.

Das ist die Escuela Delengua, von Kopf bis Fuss oder besser: von Dach bis Erdgeschoss.

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Mrz 02 2010

¡Olé! – Flamenco-Kurse in Granada, Spanien

Flamenco ist Instensität und Leidenschaft. Flamenco ist Leben.

Der Atem des Publikums stockt als sich die Flamencotänzerin Maria graziös erhebt, mit eindringlichem Blick hervor tritt, ihre Arme über den Kopf hebt und zu tanzen beginnt. Flamenco ist nicht nur ein Tanz, Flamenco ist Leben. Flamenco ist Intensität und Leidenschaft. Verkörpert durch die wunderschöne Tanzerin Maria, die in ihrem feurig-roten Kleid, die Zuschauer in ihren Bann zieht.

Und Flamenco ist ansteckend. Manch ein Sprachschüler der Escuela Delengua hat sich mit dem Virus infiziert. Denn der Tanz- und Musikstil ist eines der kulturellen Highlights des südspanischen Granada. In dieser liebenswürdigen Stadt, mit ihren pittoresken Plätzen und Gässchen,  stark beeinflusst vom arabischen Nordafrika, wird Flamenco bei milden Temperaturen tagtäglich auf der Strasse gelebt. Sanfte Gitarrenklänge und feines Händeklatschen verleihen dem geschäftigen Leben der Stadt einen freundlichen Charakter.

Einige Infizierte begnügen sich nicht mit dem Besuch von Flamenco-Konzerten. Sie besuchen einen Flamenco-Tanzkurs der Escuela Delengua in Granada. Die Kurse starten jeden Montag, man belegt normalerweise zwei Lektionen pro Tag (ausser freitags) in Gruppen von einer bis zu fünf Personen. Wer das Instrumentale lieber mag, kann auch lernen Flamenco-Gitarre zu spielen. Da die meisten nur bis 1.30 Unterricht haben, stellen die Flamenco-Kurse eine interssante Ergänzungsmöglichkeit zu dem Sprachkurs dar.

Maria, die Tänzerin, hebt ihr Kleid leicht an, um die steppähnliche Einlage besser vollziehen zu können, stapft gekonnt immer virtuoser und schneller und beendet schliesslich schweissüberströmt mit einem lauten, eingänglichen Fusstritt  den Tanz: “¡Olé!”, ruft die begeisterte Menge.

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