Jan 26 2012

Der Tag der Einnahme Granadas

Category: Granada,Spanische Kultur und Geschichtethomas @ 10:46

Militärparade zum Gedenken an die Einnahme Granadas

Militärparade zum Gedenken an die Einnahme Granadas

Am Tag der Einahme Granadas gedenkt die andalusische Stadt einem Ereignis, das mehr als 500 Jahre zurückliegt: Man feiert den Tag der Einahme der Stadt durch die Katholischen Könige, der auch gleichzeitig das Ende der Renconquista bedeutete. So ist der 2. Februar jedes Jahres ein wichtiger Tag für die Granadiner.

Die Feierlichkeiten beginnen zu früher Stunde am Morgen mit einer Prozession des königlichen Banners, das von einem offiziellen Kommitee bestehend aus Bürgermeister, Stadträten und Repräsentanten der Kirche und des Militärs begleitet wird. Jedes Jahr schauen sich die Granadiner an, wie das Gefolge zur Alhambra und von dort zur Capilla Real wandert, wo der Bürgermeister eine Blumengabe ablegt und anschließend der Erzbischof von Granada eine Messe abhält. Nach der Messe begleiten die Granadiner das Gefolge zum Plaza de Carmen, wo die Feierlichkeiten weitergehen.

Der Nasriden Herrscher auf dem Weg zur Übergabe der Stadtschlüssel

Der Nasriden Herrscher auf dem Weg zur Übergabe der Stadtschlüssel

Der Tag der Einnahme mit seiner ganzen Geschichte ist nicht nur ein Tag an dem die Granadiner einem historischen und für die Stadt wichtigen Ereignis gedenken. Jedes Jahr nutzen Rechte den Tag, um ihre extremistischen Konzepte zu propagieren. Dies deshalb, weil an diesem Tag die Befreiung von den Mauren gefeiert wird, die immer noch Einfluss auf das Stadtbild Granadas haben. Aus diesem Grund hat sich eine Bewegung gegen den Tag der Einahme gebildet die mehr Interkulturalität und Demokratie bei den Feierlichkeiten fordert. So spaltet dieser Tag die Gemüter der Menschen. Obwohl man gemeinsam viel über die Geschichte der Iberischen Halbinsel lernen könnte und natürlich auch über die Granadas.

Wenn Du auch mehr über die Geschichte Spaniens lernen möchtest und Festlichkeiten mit dem Lernen einer Sprache verbinden möchtest, kannst Du einen Spanischkurs oder auch auch einen Kurs zur Geschichte und Kunst Spaniens in der Sprachschule Escuela Delengua machen. Schau einfach mal vorbei.

Schlagwörter: , ,


Jun 02 2011

Mit der Escuela Delengua die magische Nacht von San Juan erleben – ein unvergessliches Erlebnis

Der Mond während der magischen Nacht von San Juan

Der Mond während der magischen Nacht von San Juan

Die Elemente der Erde sind die Protagonisten bei dem großen granadinischen Fest, der Nacht der Sommersonnenwende. Wasser und Feuer sind die Basisbestandteile des Festes, weil sie in alten Ritualen zur Sommersonnenwende vereint waren. Daher feiert man die Nacht von San Juan immer in der Nähe eines Flusses, eines Sees oder des Meers und mit großen Lagerfeuern. Auch in der Provinz und in der Stadt von Granada wird die Ankunft des Sommers mit Lagerfeuern und Grillfesten gefeiert. Die Dörfer der Provinz ergänzen die Basiselemente für gewöhnlich mit verschiedenen Aktivitäten und Veranstaltungen, so auch das Rathaus Granadas.Viele Menschen sagen, dass die Nacht von San Juan die magischste des ganzen Jahres ist. Eigentlich ist die kürzeste Nacht des Jahres schon am 21. Juni. Daher beginnen die Feierlichkeiten in Granada schon einige Tage vor der magischen Nacht am 23. Juni, aber enden nach der gleichen Art, wie in den Dörfern. Mit einem Gartenfest und der traditionellen Grillparty in der Nähe des Flusses Genil wird der Sommer in der Nacht seiner Ankunft willkommen geheißen. Auch die Sprachschule Escuela Delengua nimmt jedes Jahr an den traditionellen Festen teil und lässt es sich den Moment nicht entgehen, wenn die Lagerfeuer

Das Feuer soll der Sonne Kraft verleihen

Das Feuer soll der Sonne Kraft verleihen

angezündet werden, damit sie der Sonne mehr Kraft geben. Denn die Nacht der Ankunft des Sommers heißt auch gleichzeitig, dass die Tage anfangen, kürzer zu werden. Die Flammen der Lagerfeuer helfen der Sonne, die von diesem Tag an schwächer und schwächer wird. Die Nacht von San Juan, das heißt die Sommersonnenwende, wird für gewöhnlich in vielen Ländern der Welt gefeiert. Neben Spanien gibt es ebenfalls Feiern in Portugal (Fogueiras de São João), Norwegen (Jonsok), Dänemark (Sankthans), Schweden (Midsommar), Finnland (Juhannus) und Grossbritannien (Midsummer). In Südamerika gibt es zum Beispiel in Brasilien die Festas Juninas, und in Venezuela feiert man die Nacht von San Juan wie in Spanien.

Verbinde Deinen Granadaaufenthalt mit einem Spanisch Sprachkurs in der Escuela Delengua und erlebe mit uns die magische Nacht von San Juan.

Schlagwörter: , , ,


Okt 22 2010

Granada, die Stadt der Tapas

Granada, die Stadt der Tapas

Granada, die Stadt der Tapas

Ein reichhaltige Auswahl an Tapas

Ein abwechslungsreiche Auswahl an Tapas

Tapas sind ohne Zweifel Teil der spanischen Kultur. Eine Tapa ist eine kleine Portion von Snacks, die man zu einem Getränk gereicht bekommt. Die Bedeutung von Tapas für die Spanier geht aber weit über die reine Nahrungsaufnahme hinaus.  Tapas essen gehen ist eine sehr beliebte Freizeitbeschäftigung, bei der das Soziale genau so wichtig ist wie das Kulinarische. Man trinkt ein bisschen, schwatzt ein bisschen, isst ein bisschen und normalerweise wechselt man nach einer oder zwei Tapas die Bar. So schlendert man durch die Strassen auf der Suche nach der nächsten Bar und Tapas essen wird zum Spaziergang.

In einigen Städten erhält man die Tapas kostenlos zu einem Getränk, so auch in Granada. Deshalb ist Tapas essen gehen hier besonders beliebt. Es gibt hunderte von Bars in dieser Stadt und die meisten sind immer sehr gut besucht. Die Tapas-Bars prägen das Stadtbild und beeinflussen den Lebensstil der Einwohner.

Eine Tapa kann fast alles sein. Ein paar Oliven, ein Hamburger, gebratene Kartoffeln mit Sauce oder ein Salat. Viele Bars spezialisieren sich auf gewisse Tapas. So kriegt man im arabisch geprägten Viertel Albaycin zum Beispiel Couscous als Tapas, beim Japaner Sushi. Tapas ersetzen also schnell mal eine Mahlzeit. Sie schmecken gut und sind günstig. Für maximal 2 Euro kriegt man ein Getränk nach Wahl – Bier, Tinto de Verano, Saft oder Softgetränke – eine Tapa inklusive.

Das Wort “tapar” bedeutet im Spanischen “zudecken”. Woher der Name Tapa stammt, ist umstritten. Einige sagen, man hätte die Getränke früher mit einem kleinen Tellerchen zugedeckt, um sie vor Insekten zu schützen und dann das Tellerchen noch mit Essen garniert. Andere führen die Entstehung der Tapas auf König Alfons X. von Kastilien zurück, der während einer längeren Krankheit nur kleine Häppchen zu sich nehmen konnte, was ihm aber so zusagte, dass er später befahl, Wein dürfe nur noch zusammen mit kleinen Mahlzeiten serviert werden. Eine plausible und einfache Erklärung ist die, dass die Tapas einfach den Appetit “decken” sollen. Wie auch immer – Tapas sind sowohl ein kulinarisches, wie auch soziales Erlebnis. Wer Granada besucht, sollte sich diesen Schmaus auf keinen Fall entgehen lassen!

Schlagwörter: , , ,


Jul 19 2010

Delengua – Die Spanisch Schule im Zentrum von Granada, Spanien

Der Eingang zur Spanisch Schule im Zentrum von Granada

Der Eingang zur Spanisch Schule im Zentrum von Granada

Wer einen Spanischkurs in Spanien macht, möchte mehr als Spanisch lernen. Spanisch Schüler wollen mehr über Kultur, Leben und Alltag in Spanien erfahren. Die Lage der gewählten Spanisch Schule ist deshalb wichtig. Denn lange Anfahrtswege, um an interessante Orte einer Stadt zu gelangen, sind mühsam und nehmen einem die Lust, die Stadt zu erkunden. Die Escuela Delengua in Granada ist mittendrin. Die Spanisch Schule im Zentrum von Granada ist ideal gelegen und bietet damit einen grossen Vorteil gegenüber anderen Spanisch Schulen in Granada.

Die Escuela Delengua liegt im unteren Albaycin, fünf Minuten von der Plaza Nueva entfernt, gleich gegenüber der Alhambra und auch die Kathedrale ist mittels einem kurzen Fussmarsch zu erreichen. Das Alabycin ist das wohl schönste historische Quartier in Granada. Die verwinkelte Altstadt zieht sich bis weit auf die Hügel am Stadtrand von Granada hinauf, wo zahlreiche Aussichtspunkte liegen. Die Spanisch Schule organisiert für ihre Schüler regelmässig

Die Plaza Nueva im Zentrum von Granada, zwei Gehminunten von der Escuela Delengua entfernt

Die Plaza Nueva im Zentrum von Granada, zwei Gehminunten von der Escuela Delengua entfernt

Spaziergänge zu den schönsten Aussichtspunkten, die problemlos zu Fuss zu erreichen sind. Die Schule ist umgeben von arabischen Teestuben, kleinen Läden und Cafes. Da alles Fussgängerzone um die Schule herum ist,  ist das ‘Herumschlendern’ eine beliebte Tätigkeit der Spanisch Schüler von Delengua. Ganz nah befindet sich auch die Calle Elvira. In dieser Strasse konzentrieren sich zahlreiche Tapas Bars, Pubs und Clubs. Hier wird gegessen, getrunken, getanzt und wenns mal später wird, ist man ganz nah von zu Hause, denn die Unterkünfte der Escuela Delengua sind allesamt sehr nahe der Schule gelegen.

Im Zentrum von Granada lebts sich gut. Man braucht nur selten einen Bus zu besteigen, zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten sind in der Nähe und man hat nur einen kurzen Schulweg. Die Spanisch Schüler der Escuela Delengua sparen sich so viel Zeit, die sie für die wichtigen Dinge brauchen können: Sich in den spanischen Alltag stürzen, die Stadt entdecken, Freundschaften schliessen und vor allem: Spanisch lernen - Mit Delengua, der Spanisch Schule im Zentrum von Granada.

Schlagwörter: , , ,


Jun 21 2010

Vorsicht, Granada macht süchtig

Category: Granadathomas @ 13:26

Madrid oder Barcelona – das ist Spanien, das sind Weltstädte. Granada – noch nie gehört. Obwohl die Stadt keinen grossen Namen hat, existiert ein bemerkenswertes Phänomen, eine Art ‘Granada-Syndrom’. Lebt man in der Stadt, so trifft man immer wieder auf Gestrandete. Ehemalige Austausch-Studenten und Sprachschüler, oder Reisende, die alle eines gemeinsam haben: Sie verbrachten eine Weile in Granada, verliebten sich in die Stadt und kehrten zurück, um zu bleiben.

Granada aus der Ferne

Granada aus der Ferne

Worin liegt der Zauber dieser Stadt, die nicht New York oder Paris ist, die aber Heimat unzähliger Auswärtiger geworden ist? Granada fasziniert, zieht einen in seinen Bann. Spricht man mit Granada-Vertrauten, so kommen viele ins Schwärmen. Die Stadt ist freundlich, warm, nimmt seine Besucher herzlich auf. Sie ist nicht gross und protzig, kennt keine breiten, stauverstopften Strassen. Das Zentrum ist sehr konzentriert, fast alles wichtige liegt in Reichweite eines kurzen Fussmarsches – Man ist nicht auf gestossen volle Metros angewiesen und braucht nicht hastig Taxis herzuwinken.

Und es ist warm. Die andalusische Sonne sorgt für milde Temperaturen während dem ganzen Jahr, doch noch weit wichtiger, erwärmt sie auch die Herzen. Die Wärme der Stadt drückt sich nicht nur physisch, sondern auch durch die Herzlichkeit seiner Bewohner aus. Es sind Menschen, die fast jeden Tag mit Sonnenschein aufstehen und ihr Lebenstempo dem Klima anzupassen wissen. Man ist nett zueinander, schliesslich ist ja schönes Wetter. Zeit für einen kurzen Schwatz nimmt man sich immer und auf die erholungsbringende Siesta nach dem Mittagessen ist keinesfalles zu verzichten.

Die Alhambra steht für vieles, was Granada ausmacht

Die Alhambra steht für vieles, was Granada ausmacht

Die Alhambra, die seit Jahrhunderten über der Stadt thront, steht für vieles, was Granada ausmacht. Die Festung verbindet ästhetische Architektur mit wunderschönen Pärken, spannende Geschichte mit reichhaltiger Kultur, Beständigkeit mit Wandel. Schon immer war die Stadt ein Schmelzpunkt der Kulturen, Araber, Juden und Katholiken kamen und gingen und hinterliessen ihre Spuren.

Granada ist gut. Granada hat Charme. Granada ist herzlich. Und: Vorsicht, Granada macht süchtig.

Schlagwörter: ,